Ausflugsmöglichkeiten, Sterntourwanderungen außerhalb der Grenzen der Kleinregion

 

  

Wer mehrere Tage in dieser Gegend verbringt, dem lohnt es sich auch Siedlungen aufzusuchen, die 50-60 km von Halas entfernt liegen, um deren Angebote kennenzulernen. Mit diesem Zweck stellen wir einige Tourziele vor

 

 

 

I. Hajós-Kalocsa Programm
Man nimmt an einem auch aus volkstümlicher Sicht interessanten Ausflug teil, wenn man eine Reise nach Hajós unternimmt, wo noch der ursprüngliche schwäbische Dialekt gesprochen wird. Das Dorf ist ein katholischer Wallfahrtsort, und ist außerdem für seine Keller und seinen ausgezeichneten Cabernet Wein berühmt. Das Kellerdorf ist Teil des Welterbes. Nur einige Kilometer von hier entfernt befindet sich die Erzbischofstadt Kalocsa, wo durch die Kathedrale, die Erzbischofbibliothek und –schatzkammer Einblick in die Kultur der katholischen Kirche gewährt wird. Im Visky Károly Museum wird die Stickerei von Kalocsa und die Lebensweise der Bauer dargestellt, während man in der Töpferei von Kovács László der Zeuge der Wiederbelebung eines Volksberufes sein kann.

 

 

II. Szeged
Die Universitätsstadt am Ufer der Theiß zieht mit ihren wunderschönen Straßen, ihren Museen, Wassersportwettbewerben und ihrer Fischsuppe die Gäste an und verlockt sie zum Bleiben. Die Theateraufführungen auf dem Domplatz ziehen jährlich mehrere Tausend Besucher in die Stadt. Es ist ein schönes Gefühl, in der Fußgängerzone zu spazieren, auf der Terrasse einer Konditorei oder den Treppen am Theißufer Platz zu nehmen, und auf diese Weise die mediterrane Atmosphäre der Stadt zu genießen.

 

 

 

 

III. Kecskemét, die „Hírös“ Stadt.
Am Sitz des Komitats Bács-Kiskun muss sich jeder das Stadtzentrum im Sezessionsstil ansehen. Es lohnt sich, die Sammlungen des Cifra-Palasts (Cifrapalota) anzuschauen. Im Kodály Institut kann der Besucher die Ausstellung über den namhaften Musikpädagogen oder die Instrumentensammlung von  Leskowsky Albert besichtigen. Wenn man mit dem Aufzug auf das Dach des Malom Einkaufszentrums hinauffährt, öffnet sich vor einem das gesamte Panorama der Stadt. Als Kulturprogramm kann man sich für eine Aufführung im Katona József Theater entscheiden. Die Stadt zieht im August während der Flugtage Massen an 

 

 

 

IV. Ópusztaszer, Nationaler Gedenkpark.
Die größte Sehenswürdigkeit des Ortes des ersten ungarischen Landtages ist das Feszty Rundbild (Feszty-körkép), worauf der Einzug der Ungarn dargestellt wird. Der Besucher kann einen Spaziergang in Freiluftmuseum machen und sich danach eine Aufführung von Reitern und Bogenschützen aus der Zeit der Landnahme ansehen, sowie einen Jurtenlager besichtigen. Der Park dient auch als Platz für Pavillons, die die Flora und Fauna der Gegend zur Schau stellen.

 

 

 

V. Eis, Wein, Kriegswagen
Kein weiter Weg muss zurückgelegt werden, um eine der besten Konditoreien Ungarns zu finden. Diesen Ruf verdiente die seit mehr als 30 Jahren betrieben Konditorei Korona Cukrászda in Soltvadkert ab. Von hier aus lohnt es sich, einen Ausflug zum Ufer des Sees Vadkerti-tó zu machen, wo einem ausgezeichnete Möglichkeiten bieten, die Zeit am Strand zu vertreiben. 8 km von hier entfernt befindet sich in Kiskőrös das Geburtshaus und Gedenkmuseum des Dichters Petőfi Sándor, außerdem kann in dieser Stadt das slowakische Traditionen bewahrende Slowakische Landschaftshaus besichtigt werden. Von hier aus kann man weiter nach Kecel fahren, wo das größte ungarische Freilichtmuseum von Kriegsfahrzeugen zu finden ist.

 

 

Dies trägt den Namen Pintér Művek Haditechnikai Gyűjtemény, Deutsch übersetzt: Pintér Werke Sammlung der Kriegstechnik.

 

 

 

VI. Mediterrane Atmosphäre: Baja und Gemenc.
Die am Ufer der Donau liegende Kleinstadt ist für ihre Kultur von mehreren Nationalitäten und ihren mediterranen Hauptplatz berühmt. Es lohnt sich, einen Einblick in die Kirchen von Baja zu werfen, am Ufer der Sugovica zu spazieren und die Fischsuppe von Baja zu probieren. Auf der anderen Uferseite der Donau erstreckt sich der Gemencer Wald, wo sowohl zu Fuß als auch mit der Kleineisenbahn wunderschöne Ausflüge unternommen werden können.

 

 

 

VII. Szabadka (Maria-Theresiopel), Palics
Obwohl diese Tour über die Grenzen von Ungarn bereits hinübergeht, aber die Nähe der Metropole der Woiwodschaft (Szabadka / Maria-Theresiopel)hatte schon immer Auswirkungen auf das Leben der Kleinregion von Kiskunhalas. Sowohl mit dem Zug als auch mit dem Wagen dauert die Reise nur eine halbe Stunde, wenn an der Grenze nicht viel gewartet werden muss. Das Rathaus im Sezessionsstil, ihre „zsolnai“ Majoliken und bemalten Glasfenster müssen besichtigt werden. Die Atmosphäre des Stadtzentrums, die Fußgängerzonen und der Cafés erinnert einen schon auf den Balkan. Gleichzeitig jedoch spürt man die Atmosphäre der Monarchie, wenn man zum Palic-Bad hinausgeht, wo man sich sowohl im Frühling als auch im Herbst angenehm fühlen kann.

 

 

 

Auskunft über Fremdenführung:
Káposzta Lajos, Tel.: +36 20/9466-727,
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